Das größte Risiko ist nicht der Angriff, sondern das ausgebliebene Update
Die meisten Schulwebsites geraten nicht durch einen gezielten Angriff in Schwierigkeiten, sondern weil sie über Jahre niemand gewartet hat. Genau dieser Teil ist im SchulCMS nicht Ihre Aufgabe.
Der typische Verlauf sieht so aus: Eine Schule lässt sich eine Website bauen. Sie funktioniert, sieht gut aus, alle sind zufrieden. Dann wechselt die Zuständigkeit, die Agentur meldet sich nicht mehr, und irgendwann weiß niemand mehr, wo das Hosting liegt und wer die Zugangsdaten hat.
Zwei Jahre später läuft dort eine Software, für die längst Aktualisierungen vorliegen, die niemand eingespielt hat. Das ist kein Versäumnis einzelner Personen – es ist die Regel, wenn Wartung niemandes ausdrückliche Aufgabe ist.
Was im Betrieb enthalten ist
- Updates für alle Websites in einem Vorgang Wir prüfen, ob WordPress- und Plugin-Updates zueinander passen, und bringen danach alle Websites gemeinsam auf Stand. Keine Schule muss selbst daran denken.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung Im SchulCMS für alle Nutzerinnen und Nutzer verpflichtend. Ein abhandengekommenes Passwort allein genügt damit nicht mehr, um sich anzumelden.
- Sperre nach fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen Wiederholte Fehlversuche werden automatisch gesperrt. Dazu kommen weitere Maßnahmen zur Absicherung des Systems.
- Prüfung vor der Freigabe Themes und Erweiterungen werden vor dem Einsatz auf Sicherheit geprüft. Was nicht geprüft ist, läuft nicht.
- Verschlüsselung und Erreichbarkeitsprüfung SSL-Zertifikat und laufendes Uptime-Monitoring gehören zum Betrieb, nicht zu einem Zusatzpaket.
Für Schulträger: eigene Vorgaben, eine Instanz
Betreibt ein Schulträger eine eigene SchulCMS-Instanz, gelten seine Sicherheitsvorgaben für alle angeschlossenen Einrichtungen. Rollen und Rechte, freigegebene Erweiterungen und zentrale Vorgaben, die eine einzelne Schule nicht überschreiben kann, legt der Träger fest – und muss sie nicht für jede Schule einzeln durchsetzen.
Die Plattform für Schulträger →Wo unsere Zuständigkeit endet
Damit die Aufgabenteilung klar ist:
- – Wir betreiben und warten das System. Was Ihre Redaktion veröffentlicht, verantwortet Ihre Einrichtung
- – Passwörter und Benutzerkonten Ihrer Redaktion verwalten Sie selbst – die Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft, ersetzt aber keine Sorgfalt
- – Inhalte, die versehentlich gelöscht wurden, lassen sich über die Versionierung wiederherstellen. Eine Sicherung einzelner Websites gibt es nicht; die Sicherung umfasst die Plattform als Ganzes
Absolute Sicherheit gibt es nicht
Kein System, das im Internet erreichbar ist, lässt sich vollständig absichern. Wer Ihnen das zusagt, sollte erklären können, worauf sich diese Zusage stützt.
Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer gewarteten und einer ungewarteten Website – und der ist groß.
Häufige Fragen zu Sicherheit und Wartung
Müssen wir selbst Updates einspielen?
Nein. Updates für WordPress und die eingesetzten Erweiterungen sind Teil des monatlichen Betriebs. Sie werden zentral geprüft und eingespielt.
Was passiert bei einer bekannt gewordenen Sicherheitslücke?
Wir bewerten sie und spielen die nötigen Aktualisierungen ein. Weil alle Websites auf derselben Plattform laufen, geschieht das in einem Vorgang und nicht Schule für Schule.
Wer kommt an die Daten unserer Website?
Ihre Redaktion über die eigenen Benutzerkonten und POLYPLANET für Betrieb und Wartung. Die Rollen- und Rechteverwaltung legt fest, wer in Ihrer Einrichtung was tun darf.
Ist unsere Website damit sicher?
Absolute Sicherheit gibt es bei keinem System, das im Internet erreichbar ist – und wer Ihnen etwas anderes zusagt, sollten Sie danach fragen, worauf sich das stützt. Was wir sagen können: Eine gewartete Website ist erheblich besser gestellt als eine ungewartete, und die Wartung ist bei uns keine Aufgabe, an die jemand denken muss.
Können wir eigene Erweiterungen einsetzen?
Nach vorheriger Sicherheitsprüfung ja. Auf einer eigenen Plattform für Schulträger entscheidet der Träger, welche Erweiterungen freigegeben sind.
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